BMG stellt Apothekenreform in eigenem Magazin vor

In der Juni-Ausgabe (Nr. 17) seines Magazins "Im Dialog" widmet sich das Bundesgesundheitsministerium ausführlich der geplanten Apothekenreform. Unter der Überschrift „Was die Apothekenreform für Stadt und Land bedeutet" stellt das Ministerium das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) vor, mit dem Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die wirtschaftliche Lage von Apotheken verbessern und ihnen zusätzliche Aufgaben in der Gesundheitsversorgung übertragen will.

Im Mittelpunkt des Gesetzentwurfs stehen demnach eine stärkere Einbindung der Apotheken in Prävention, Impfungen und Schnelltests, weniger bürokratische Vorgaben, höhere Zuschüsse für Nacht- und Notdienste sowie erleichterte Bedingungen für neue Apothekenstandorte im ländlichen Raum. Ziel sei es, gerade kleinere und ländliche Apotheken zu stärken, die zunehmend mit Personalmangel und sinkender Wirtschaftlichkeit zu kämpfen hätten.

Um zu zeigen, wie die Pläne vor Ort ankommen, hat die Redaktion zwei Apotheken in der Oberlausitz besucht: die Lindenapotheke im städtischen Görlitz und die Neue Apotheke im ländlich geprägten Kodersdorf. Apotheker Tom Wersig aus Görlitz schilderte im Gespräch, wie seine Apotheke Kundinnen und Kunden bei gesundheitlichen Anliegen berät, etwa durch Blutdruck- oder Blutzuckermessungen, und bei Bedarf an den Hausarzt weitervermittelt – eine Lotsenfunktion, die angesichts knapper Ressourcen im Gesundheitssystem an Bedeutung gewinne.

Die vollständige Reportage ist in der aktuellen Ausgabe von "Im Dialog" nachzulesen.

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