Lucas: Apotheken bei krisenfester Versorgung mitdenken

Welche Voraussetzungen muss das Gesundheitssicherstellungsgesetz schaffen, damit die Versorgung auch in Krisen funktioniert? Darüber hat ABDA-Vizepräsidentin Dr. Ina Lucas beim Handelsblatt-Event “Health 2026” in Berlin mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sascha van Beek diskutiert. Dabei machte Lucas deutlich, welche Rolle Apotheken für eine resiliente Gesundheitsversorgung spielen können. 

“Krisenfeste Versorgung – was muss das Gesundheitssicherstellungsgesetz leisten?” lautete der Titel des Powertalks am 4. November. Lucas diskutierte mit van Beek darüber, welchen Beitrag Apotheken im Krisenfall leisten können und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Dabei brachte sie auch das ABDA-Strategiepapier “Resiliente Gesundheitsversorgung durch Apotheken” in die Diskussion ein. 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem geplanten Gesundheitssicherstellungsgesetz (GeSiG). Lucas betonte, dass sich eine belastbare Krisenvorsorge nicht innerhalb weniger Tage aufbauen lasse. Zeitgleich sei Resilienz nie abgeschlossen, sondern müsse agil weiterentwickelt werden. Umso wichtiger sei es, jetzt mit den Vorbereitungen zu beginnen, die richtigen Fragen zu stellen sowie Kolleginnen und Kollegen zu aktivieren. 

Eine krisenfeste Gesundheitsversorgung müsse zudem multiprofessionell gedacht werden. Bei der Versorgung mit Arzneimitteln sei die öffentliche Apotheke immer der erste Anlaufpunkt für die Menschen. Ziel müsse es sein, Strukturen zu schaffen, auf die sich die Bevölkerung auch in Krisenfällen verlassen könne, so die ABDA-Vizepräsidentin. 

Die zweitägige Handelsblatt-Veranstaltung “Health 2026” beleuchtete moderne Gesundheitsversorgung im Hinblick auf Kostendruck, Prävention und Resilienz. 

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