Information zum Datenschutz gemäß Art. 13, 14 DSGVO für Bewerber

1. Allgemeine Hinweise

Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben hat einen hohen Stellenwert für unser Unternehmen. Wir möchten Sie nachfolgend über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen Ihrer Bewerbung bei uns informieren.

2. Verantwortlicher

Für die Datenverarbeitung datenschutzrechtlich verantwortlich gemäß Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist die:

ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
Heidestraße 7
10557 Berlin
Tel: 030/40004-316

3. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:
Datenschutz Nord GmbH
Zweigestelle Berlin-Charlottenburg
Kurfürstendamm 212
10719 Berlin
Tel: 030/3087749-13

4. Zwecke der Datenverarbeitung, Kategorien und Rechtsgrundlagen

4.1. Zweck der Datenverarbeitung

Der Zweck der Datenerhebung ist das Bewerberauswahlverfahren. Die Zentral eingegangenen Bewerbungen werden intern an die für das Bewerberauswahlverfahren zuständige Stelle weitergeleitet. Ihre Kontaktdaten verarbeiten wir, um Sie gegebenenfalls zu einem Bewerbungsgespräch einladen zu können. Sollten Sie eine positive Rückmeldung von uns erhalten und es zu dem Abschluss eines Arbeitsvertrages kommen, gelten unsere Datenschutzhinweise für Arbeitnehmer. Ihre Bewerberdaten werden dann Teil ihrer Personalakte.

4.2. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist Art. 88 Abs. 1 DSGVO i.V.m. § 26 BDSG.

4.3. Kategorien personenbezogener Daten

Bei der Bewerbung verarbeiten wir Daten von Ihnen, die wir im Rahmen der Bewerbung von Ihnen erhalten. Dies können Kontaktdaten, Adressdaten und alle mit der Bewerbung in Verbindung stehenden Daten (Lebenslauf, Zeugnisse, Qualifikationen, Antworten auf Fragen etc.) sowie ggf. Daten zur Bankverbindung (um Reisekosten zu erstatten) sein. Die Rechtsgrundlage hierfür ergibt sich aus § 26 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz.

5. Datenempfänger

Empfänger Ihrer Daten sind gegebenenfalls Auftragsverarbeiter, die wir für die ordnungsgemäße Bearbeitung Ihrer Bewerbung weisungsgebunden einsetzen.

6. Speicherdauer

Soweit keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist existiert, werden die Daten gelöscht, sobald eine Speicherung nicht mehr erforderlich, bzw. das berechtigte Interesse an der Speicherung erloschen ist. Sofern keine Einstellung erfolgt, ist dies regelmäßig spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens der Fall.

Sofern es nicht zu einer Einstellung gekommen ist, Ihre Bewerbung aber weiterhin für uns interessant ist, fragen wir Sie gegebenenfalls, ob wir Ihre Bewerbung für künftige Stellenbesetzungen weiter vorhalten dürfen. Die Rechtsgrundlage für das Speichern Ihrer Bewerbung über die angegebenen 6 Monate hinaus, erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sofern es sich innerhalb der Bewerbung um besonders sensible Daten (z. B. Gesundheitsdaten) handelt, welche für Ihre Bewerbung relevant sind, erfolgt die Speicherung über die 6 Monate hinaus gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a.

Daten, welche wir für die Abrechnung der Reisekosten verarbeiten, werden nach 10 Jahren gelöscht.

7. Rechte der betroffenen Personen

Betroffene Personen haben das Recht auf Auskunft über die sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO) sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO) oder auf Löschung, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z. B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Art. 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Art. 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit. Erfolgt die Datenverarbeitung aufgrund einer Einwilligung, können Sie diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Ein Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht.

Widerspruchsrecht

In Fällen, in denen die Arbeitgeberin personenbezogenen Daten der Arbeitnehmer auf der Rechtsgrundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO verarbeitet, haben betroffene Personen das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einzulegen. Die Arbeitgeberin verarbeitet die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, es liegen nachweisbar zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung vor, die gegenüber den Interessen, Rechten und Freiheiten der Arbeitnehmer überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Darüber hinaus haben betroffene Personen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann insbesondere bei einer Aufsichtsbehörde in dem Mitgliedstaat des Aufenthaltsorts oder des Arbeitsplatzes der betroffenen Person oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes geltend gemacht werden. Für die Arbeitgeberin ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin, E-Mail: mailbox(at)datenschutz-berlin.de zuständig.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Text auf die durchgehende Nennung sowohl männlicher als auch weiblicher Personenbezeichnungen verzichtet. Die Verwendung der einen oder anderen Variante schließt gleichwohl Personen jeglichen Geschlechts ein.