Erdle: Apotheken stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken

ABDA-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle setzt auf mehr Sichtbarkeit und Verständnis für die Leistungen der Apotheken in der Bevölkerung. Im Interview mit der "Deutschen Apotheker Zeitung" (23/2026) betont sie: "Nicht jeder muss die ABDA kennen, aber jeder sollte wissen, welche Leistungen Apotheken erbringen." Man müsse noch stärker in die Köpfe der Menschen, so Erdle. "Der Protesttag im März war ein Riesenerfolg". Schließlich habe man es rund um den Protesttag geschafft, dass sich zahlreiche Medien mit der Situation der Apotheken beschäftigt haben. 

Ein weiterer Schwerpunkt liege in den kommenden Monaten beim Thema Versandhandel. Man werde immer weiter einfordern, dass es zwischen Versandhandel und den Apotheken "gleichlange Spieße" gebe, sagte die Hauptgeschäftsführerin.  

Auf das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) angesprochen, betonte Erdle: "Die Reform eröffnet Apotheken neue Möglichkeitsräume, um sich stark zu positionieren - als erste und niedrigschwellige Anlaufstelle im Gesundheitswesen." Vieles aus dem ABDA-Zukunftskonzept sei von der Politik aufgegriffen worden. 

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