ABDA unterstützt FIP-Erklärung zu nichtübertragbaren Krankheiten
Auf dem FIP-Weltkongress im kanadischen Montréal (30. August bis 2. September 2026) hat der Weltapothekerverband gemeinsam mit 85 Mitgliedsorganisationen die Montreal-Erklärung zu nichtübertragbaren Krankheiten (NCDs) verabschiedet. Darin wird dazu aufgerufen, Apothekerinnen und Apotheker weltweit als zentrale Akteure der primären Gesundheitsversorgung anzuerkennen.
Zu den NCDs zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen. Apotheken sind ein besonders niedrigschwelliger Zugang zur Gesundheitsversorgung und leisten bereits heute wichtige Beiträge, etwa bei Impfungen und im Medikationsmanagement.
Für die ABDA unterzeichnete deren Delegationsleiter Mathias Arnold das Dokument. "Diese Erklärung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Apothekerinnen und Apotheker leisten jeden Tag mehr, als viele wissen – von der Früherkennung bis zur Betreuung von chronisch kranken Patientinnen und Patienten. Jetzt müssen Politik und Gesundheitssysteme nachziehen und die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen." Für Arnold spielt auch die Vergütung eine erhebliche Rolle: "Wenn wir die Versorgung von Patientinnen und Patienten wirklich verbessern wollen, müssen Apothekenteams ihre Kompetenzen voll ausschöpfen können. Dafür brauchen wir auch faire und nachhaltige Vergütungsmodelle."
Nach Montréal folgt Kuala Lumpur in Malaysia: Dort findet der 85. FIP-Weltkongress vom 12. bis 15. September 2027 statt.

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