WPC-Konferenz: Arnold zieht Bilanz

Der Weltapothekerrat (World Pharmacy Council, WPC) hat seine Jahreskonferenz "Pharmintercom 2026" im Deutschen Apothekerhaus in Berlin abgehalten. Vom 15. bis 19. Juni 2026 standen insbesondere eine nachhaltige Finanzierung, der Ausbau pharmazeutischer Dienstleistungen sowie der Einsatz neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz in Focus. Auch die wachsende Rolle der Apotheken etwa bei Impfangeboten und die Bedeutung leistungsfähiger Versorgungsstrukturen wurden hervorgehoben.

Einigkeit bestand darin, dass Vor-Ort-Apotheken einen unverzichtbaren Beitrag zur wohnortnahen, qualitativ hochwertigen Patientenversorgung leisten und gleichzeitig zur Entlastung der Gesundheitssysteme beitragen. Mathias Arnold, ABDA-Delegationsleiter auf internationaler Ebene, sagte gegenüber dem ABDA-Newsroom: "Die Diskussionen haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir die Apotheken vor Ort gezielt stärken müssen – durch eine nachhaltige Finanzierung und den weiteren Ausbau ihrer Leistungen. Nur so können sie ihre zentrale Rolle für eine flächendeckende, hochwertige Patientenversorgung auch künftig erfüllen." Auch der WPC äußerte sich in einem Abschlussstatement zufrieden mit der Konferenz.

An der Tagung nahmen Delegierte aus Mitgliedsorganisationen aus 14 Ländern teil. Hinzu kamen Gäste des Österreichischen Apothekerverbands sowie des Schweizer Apothekerverbands (pharmaSuisse). Der Weltapothekerrat (WPC) richtet die 40. Jubiläumsausgabe der Pharmintercom im Juni 2027 in Sydney aus.

Zur Kenntnis genommen:

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v.l.n.r.: T. Twomey (WPC-Präsident), M. Arnold (ABDA-Delegationsleiter), J. Gobrecht (ABDA-Bereichsleiter), D. Hoey (WPC-Vizepräsident)