ABDA DatenHub schafft neue Datengrundlage für die Apothekerschaft
Warum Daten für die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken immer wichtiger werden und wie der ABDA DatenHub dabei unterstützt, war Thema eines Vortrags auf der expopharm am Dienstag (15.9.) in München. Auf der Bühne des InspirationLAB erläuterten die ABDA-Referentinnen Frederike Fuhlbrück und Annika Popp, wie die Apothekerschaft mit dem ABDA DatenHub eine moderne und belastbare Datengrundlage für ihre gesundheitspolitische Interessenvertretung aufbaut.
"Wer die Zukunft der Apotheke gestalten will, braucht belastbare Daten. Mit dem ABDA DatenHub schaffen wir eine eigene Datenbasis, mit der die Apothekerschaft ihre Interessen gegenüber Politik und Kostenträgern noch fundierter vertreten kann", sagten die Referentinnen.
Der ABDA DatenHub entwickelt die bisherige Datenerhebung der Apothekerschaft konsequent weiter. Statt einzelner, punktueller Befragungen entsteht eine standardisierte, regelmäßig verfügbare und verknüpfte Datengrundlage. Dadurch können Entwicklungen in den Apotheken fundierter analysiert und Zusammenhänge besser verstanden werden.
"Mit dem ABDA DatenHub entwickeln wir die Datenerhebung der Apothekerschaft entscheidend weiter: von punktuellen Umfragen hin zu einer standardisierten, regelmäßigen und verknüpften Datengrundlage", erläuterten Fuhlbrück und Popp.
Im Vortrag zeigten die Referentinnen zudem auf, welche Datenquellen im ABDA DatenHub zusammengeführt werden und wie moderne Analyseverfahren dazu beitragen, neue Erkenntnisse über Markt-, Versorgungs- und Strukturentwicklungen zu gewinnen. Ziel ist es, Entwicklungen nicht nur zu beschreiben, sondern auch ihre Ursachen und Zusammenhänge besser zu verstehen.
"Wir beginnen mit einer einfachen Beschreibung der Daten und gelangen Schritt für Schritt zu einem besseren Verständnis der dahinterliegenden Zusammenhänge. Aus diesen Zusammenhängen können später belastbare Erkenntnisse für die politische und strategische Arbeit der Apothekerschaft entstehen", sagten die Referentinnen.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz sensibler Informationen. "Datenschutz und Erkenntnisgewinn schließen sich nicht aus. Im ABDA DatenHub bleiben die Rohdaten geschützt, während für Auswertungen ausschließlich anonymisierte Ergebnisse genutzt werden", betonten die Referentinnen.
Für den langfristigen Erfolg des Projekts ist die Beteiligung der Apotheken entscheidend. Je mehr Betriebe Daten bereitstellen, desto aussagekräftiger wird die gemeinsame Datengrundlage. "Der Erfolg des ABDA DatenHubs lebt von der Beteiligung der Apotheken. Je mehr Apotheken ihre Daten einbringen, desto aussagekräftiger wird die gemeinsame Datengrundlage und desto stärker werden unsere Argumente“" sagten Fuhlbrück und Popp. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.abda-datenhub.de.