47/12 Information: Vermeidbare Probleme mit Dosieraerosolen

InformationVermeidbare Probleme mit Dosieraerosolen AMK / Nicht erwartungsgemäß funktionierende Dosieraerosole verunsichern Patienten insbesondere wenn diese im Notfall benötigt werden. Dabei ließen sich diese Situationen in den meisten Fällen vermeiden (siehe auch Pharm. Ztg. Nr. 10 2011, Seite 113).

Monatlich werden durch Apotheken im Durchschnitt 22 nicht funktionstüchtige Dosieraerosole an die Geschäftsstelle der AMK eingesendet. Bei der Eingangsprüfung solcher beanstandeten Dosieraerosole durch die AMK fallen häufig Pulverreste der Suspension im beziehungsweise am Mundstück auf. Die weißlichen Pulverablagerungen im Mundstück können zu einer verminderten Wirkstoffabgabe mit der Folge einer verminderten Wirksamkeit führen. Die AMK empfiehlt insbesondere bei der Erstabgabe die Patienten auf die regelmäßige Reinigung des Mundstückes hinzuweisen. Bei der Reklamation von Dosieraersolen sollte in der Apotheke die zumeist unkomplizierte Reinigung des Mundstückes unter fließendem Leitungswasser versucht werden.

Eine Voraussetzung für die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit eines Dosieraerosols ist eine gefüllte Druckpatrone. Bitte überprüfen Sie den Füllungszustand eines Dosieraerosols nur mittels Vergleichswägung, da der verbreitete Schwimmtest zu ungenau ist. Sollte die Beanstandung weiterhin berechtigt sein, bitten wir um Einsendung des Musters zur genaueren Untersuchung. /