23/14 Informationen der Hersteller: Diebstahl verschiedener Arzneimittel der Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH bei Logistikdienstleister
Diebstahl verschiedener Arzneimittel der Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH bei Logistikdienstleister
Die Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, 22763 Hamburg, bittet um folgende Veröffentlichung:
„Wir sind von unserem Logistikdienstleister Thermomed darüber informiert worden, dass in dem Auslieferungsdepot in Neuss Sendungen verschiedener Arzneimittelhersteller, darunter auch von der ALK-Abelló Arzneimittel GmbH, gestohlen wurden. Es handelt sich um kühlpflichtige Allergenpräparate zur Diagnose und Therapie. Eine Übersicht über die gestohlenen Arzneimittel bietet nachfolgende Tabelle. Apotheken und Ärzte, deren Sendungen gestohlen wurden, sind bereits persönlich informiert worden. Es ist nicht auszuschließen, dass die gestohlenen Arzneimittel auf dem Arzneimittelmarkt angeboten werden, jedoch sind alle vom Diebstahl betroffenen Therapie-Präparate durch einen aufgedruckten Patientennamen oder eine Patientennummer personalisiert. Bitte achten Sie daher auf möglicherweise manipulierte Packungen, zum Beispiel unkenntlich gemachte oder fehlende Patientennamen/Patientennummern. Diagnostika werden, wie auch die vom Diebstahl betroffenen Therapiepräparate, direkt von der ALK-Abelló Arzneimittel GmbH an Apotheken beziehungsweise Ärzte geliefert. Sollten Ihnen wider Erwarten ALK-Präparate außerhalb Ihrer etablierten Lieferkette angeboten werden, bitten wir Sie, uns hierüber unverzüglich unter der Telefonnummer 040-703 845-300 in Kenntnis zu setzen. Wir bitten alle Apotheken und Ärzte, unsere Arzneimittel nur von verlässlichen Lieferanten oder direkt von der ALK-Abelló Arzneimittel GmbH zu beziehen.“
Anmerkung der AMK: Die AMK empfiehlt, den Lagerbestand hinsichtlich der genannten Chargen zu überprüfen und bei Wareneingang nach dem 29. Mai 2014 bei diesen Chargen vor der Abgabe verstärkt auf Auffälligkeiten wie beispielsweise mögliche Manipulationen zu achten. Im begründeten Verdachtsfall einer Manipulation soll Ihre zuständige Behörde und die AMK (www.arzneimittelkommission.de) informiert werden. Sobald sich neue Erkenntnisse zu dem Diebstahl ergeben, die eine gezieltere Risikoprävention ermöglichen, wird die AMK informieren.