17/14 Information: PEI ordnet Rückruf einzelner Chargen von Remicade® und weiterer Chargen von Herceptin® an

PEI ordnet Rückruf einzelner Chargen von Remicade® und weiterer Chargen von Herceptin® an

AMK /  Am 22. April 2014 hat die AMK zwei weitere AMK-PHAGRO Schnellinformationen zu weiteren vom Fälschungsskandal betroffenen Herceptin® Chargen und einzelnen Chargen des Arzneimittels Remicade® versendet. Auch in diesen Fällen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) den sofortigen Rückruf der betroffenen Chargen angeordnet. Das PEI hat die betroffenen Importeure angewiesen, belieferte Großhandlungen und Apotheken direkt zu kontaktieren und den Rückruf aus den Apotheken und von den Anwendern individuell durchzuführen und zu dokumentieren. Die AMK empfiehlt dennoch allen Apotheken vorsorglich den Bestand auf die genannten Chargen hin zu überprüfen. Herceptin® (Trastuzumab) 150 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats Chargen: H4105B01, H4136B02, H4150B01, H4152B04, H4168B02, H4169B01, H4171B01, H4179B02, H4180B01, H4184B01, H4185B02, H4194B01, H4195B01, H4261B01, H4263B02, H4279B01, H4293B01, N1001B01, N1002B02, N1002B03, N1010B02
Remicade® (Infliximab) 100 mg Pulver zur Herstellung einer InfusionslösungChargen: 3RMA66304, 3RMA67102, 3RMA68106, 3RMA67602 Die betroffenen Packungen dürfen nicht angewendet werden und sind zu separieren. Die Rücknahme ist mit den betroffenen Parallelimporteuren direkt abzuklären. /
Quellen
PEI; Abwehr von Arzneimittelrisiken (E-Mail Korrespondenz an AMK): Herceptin und Remicade (22. April 2014)
EMA; European Medicines Agency update on stolen vials of Herceptin. www.ema.europa.eu (17. April 2014)