Wintersaison: ABDA-Präsident gibt Entwarnung für Arzneimittelversorgung
Unter der Überschrift "Apotheken sehen keine Engpässe bei saisonalen Medikamenten" griff die Nachrichtenagentur dpa (16. Oktober 2026) ein Interview von ABDA-Präsident Thomas Preis mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (15. Oktober 2026) auf. "Gerade bei den saisonalen Arzneimitteln wie Grippemitteln, Fiebersäften und Antibiotika können wir Apotheken Entwarnung geben", sagte Preis. Er rechne nicht mit einer Verschlechterung der Versorgung – und gerade bei Antibiotika gebe es Alternativen.
Auch die Nachrichtenagentur AFP thematisierte den Zeitungsbericht unter dem Titel: „Fiebersaft und Antibiotika: Apotheken geben Entwarnung bei Verfügbarkeit“. Dem Radiosender HR INFO (16. Oktober 2026) wiederum sagte Preis, dass die Politik einiges getan habe, um die Versorgungssituation zu verbessern: “Es gibt bestimmte Auflagen für die Hersteller und vor allen auch für die Krankenkassen, dass sie Hersteller bevorzugen, die besser liefern können, die teilweise auch Vorräte hier in Deutschland anlegen.”
Über Grippeschutzimpfungen in Sachsen-Anhalt berichtete das MDR-Fernsehen (13. Oktober 2026) und fragte in einer Apotheke in Halle/Saale nach. Man wolle einen "guten Beitrag" zur Unterstützung des Gesundheitssystems leisten, sagte der Inhaber dem MDR. Auf dieselbe Leistung wies auch die Thüringer Allgemeine (14. Oktober 2026) ihre Leserschaft hin. Der Chef des Thüringer Apothekerverbands, Stefan Fink, kündigte an, dass Apotheken ihr Impfangebot künftig über Grippe hinaus erweitern würden.