Weltherztag: Apotheken als Partner der Herz-Kreislauf-Prävention

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in Deutschland. Anlässlich des heutigen Weltherztags (29. September) geben die ABDA, die Deutsche Herzstiftung und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) gemeinsame Tipps zur Prävention.

Eine wichtige Rolle können dabei auch die Apotheken übernehmen. “Auch Apotheken tragen einen wichtigen Beitrag dazu bei, den Herzschutz in der Bevölkerung zu verbessern. Denn sie sind niedrigschwellig erreichbar und können Menschen sehr gut dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und bestehende Therapien sicher umzusetzen”, wird ABDA-Präsident Thomas Preis in einer gemeinsamen Pressemitteilung zitiert. “Im direkten Kontakt mit den Menschen in der Apotheke können wir helfen, Patientinnen und Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten zu identifizieren und ihnen eine zeitnahe ärztliche Untersuchung anzuraten”, so Preis.

Ein Beispiel dafür ist die bereits etablierte pharmazeutische Dienstleistung zur standardisierten Risikoerfassung bei Bluthochdruck. Im Rahmen dieser Dienstleistung können Apotheken einmal jährlich die Blutdruckeinstellung von Hypertoniepatientinnen und -patienten überprüfen und die gemessenen Werte mit den Betroffenen besprechen. Die altersabhängigen Empfehlungen zur Bewertung der Blutdruckwerte in der Apotheke wurden gemeinsam von der ABDA, der Bundesapothekerkammer und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) entwickelt.

Laut Pressemitteilung führen Herz-Kreislauf-Erkrankungen jährlich zu rund 340.000 Todesfällen und sind damit weiterhin Todesursache Nummer eins in Deutschland. Zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren zählen die sogenannten „drei B“: Bluthochdruck, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie Rauchen und Übergewicht. Sie erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Folgekomplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall erheblich.

zurück zur Übersicht