DAV begrüßt Gründung des Mitteldeutschen Apothekenverbandes

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt die Gründung des neuen Mitteldeutschen Apothekenverbandes (MAV), der aus dem Zusammenschluss des Thüringer Apothekerverbandes (ThAV), des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt (LAV-SAN) und des Sächsischen Apothekerverbandes (SAV) hervorgegangen ist.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Mitteldeutschen Apothekenverband und wünsche dem neu formierten Verband für seine Arbeit alles Gute", erklärt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Hubmann betont, dass angesichts der bevorstehenden Aufgaben eine effiziente Verbändestruktur wichtiger denn je sei: "Es gibt viel zu tun. Nach dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz müssen der DAV und die Kostenträger in den kommenden Wochen die Vergütung vieler Leistungen verhandeln. Dafür brauchen wir starke Landesverbände und ein engagiertes Ehrenamt." Auf der Agenda stehen laut Hubmann unter anderem die Dynamisierung des Apothekenhonorars sowie die Vergütung der neuen Pharmazeutischen Dienstleistungen.

Die Mitglieder des Sächsischen Apothekerverbandes hatten am 19. August 2026 auf ihrer Mitgliederversammlung der Aufnahme des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt und des Thüringer Apothekerverbandes zugestimmt, wie der SAV in einer Pressemitteilung informierte. Damit ist der Weg frei für die Verschmelzung der drei Landesapothekerverbände zum Mitteldeutschen Apothekenverband. Die Mitgliederversammlungen in Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten bereits im Juli ihre Zustimmung erteilt.

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