Apotheker leisten Nothilfe in Venezuela und Kongo

Die Hilfsorganisationen der Apothekerschaft leisten Nothilfe nach dem Erdbeben in Venezuela und nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik (DR) Kongo. Zugleich rufen sie die Bevölkerung zu Spenden in den Apotheken und per Überweisung auf, um dringend benötigte Hilfsgüter beschaffen und zum Einsatz bringen zu können.

Apotheker ohne Grenzen e.V. entsendet im Rahmen der Erdbebenhilfe eine ehrenamtliche pharmazeutische Einsatzkraft nach Venezuela. Die Apothekerin unterstützt gemeinsam mit der internationalen Hilfsorganisation International Medical Corps (IMC) ein mobiles Emergency Medical Team (EMT) in der besonders schwer betroffenen Region La Guaira – und trägt dort die Verantwortung für eine sichere, bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung, heißt es in einer Pressemitteilung (4. Juli 2026).

Apotheker helfen e.V. vermeldet im eigenen Newsletter (29. Juni 2026), dass die erste gemeinsame Hilfslieferung mit dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission (Difäm) inzwischen vor Ort in der DR Kongo angekommen ist. Weiter heißt es: "In einem ohnehin schwachen Gesundheitssystem wie dem der DRK stellt Ebola eine enorme Herausforderung dar. Umso wichtiger sind weitere Unterstützung und ein langer Atem."

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. bittet darum, die Ebola-Nothilfe des Partners „action medeor“ in der DR Kongo zu unterstützen. "Jeder Beitrag hilft dabei, medizinisches Personal zu schützen, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen", heißt es auf der Homepage des Hilfswerks.  Demnach werden die betroffenen Regionen mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Schutzanzügen, Handschuhen, Masken, Desinfektionsmitteln und medizinischer Ausrüstung versorgt. Weitere Informationen und Spendenkonten finden Sie hier

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