Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen

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Fortbildungsmaßnahmen, die akkreditiert werden können

Einige Arten der Fortbildungsmaßnahmen müssen vorab akkreditiert werden, damit die erfolgreiche Teilnahme auf das Fortbildungszertifikat angerechnet werden kann. Dies betrifft Fortbildungen folgender Kategorien:

 

KategorieArt der Fortbildungsmaßnahme
1aSeminare, Workshops, Praktika, wissenschaftliche Exkursionen
1bPharmazeutische Qualitätszirkel und Arzt-Apotheker-Gesprächskreise
2Kongresse
3Vorträge einschließlich Diskussion
7Bearbeitung von Lektionen mit Lernerfolgskontrolle

 

Der Antrag auf Akkreditierung ist durch den Veranstalter/Anbieter oder einem von ihm beauftragten Dritten je nach Zuständigkeit bei der entsprechenden Apothekerkammer oder der Bundesapothekerkammer zu stellen.

 

Zuständigkeit für die Akkreditierung – LAK oder BAK?

Zum 1. Januar 2008 wurden die Zuständigkeiten für die Akkreditierung zwischen den Apothekerkammern der Länder und der Bundesapothekerkammer (BAK) wie folgt vereinbart:

  • Fortbildungsmaßnahmen, deren Teilnahme ortsunabhängig ist, akkreditiert die Bundesapothekerkammer. Hierzu zählen insbesondere: Fortbildungen in Printmedien, auf elektronischen Datenträgern und im Internet (sog. E-Learning) sowie Online-Vorträge und -Seminare.
  • Akkreditierungsanträge für Präsenzveranstaltungen im Ausland richten Sie bitte ebenfalls an die Bundesapothekerkammer.
  • Ortsgebundene Veranstaltungen im Inland akkreditiert die regional zuständige Apothekerkammer.

 

Richtlinie und Leitsätze – Grundlagen für das Akkreditierungsverfahren

Am 1. Januar 2010 trat die „Richtlinie der Bundesapothekerkammer für die Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des Fortbildungszertifikats“ in Kraft, die zuvor von der Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer beschlossen wurde. Zusammen mit den Leitsätzen zur apothekerlichen Fortbildung bilden sie die Grundlage für die Entscheidung über Anträge auf Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen durch die Bundesapothekerkammer. Die Entscheidung ist seitdem kostenpflichtig.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung der Bundesapothekerkammer wurde § 3 Abs. 2 um den Hinweis ergänzt, dass die Verwendung berufs- oder wettbewerbsrechtlich unzulässiger Bezeichnungen zur Ablehnung des Akkreditierungsgesuchs führen kann. Die aktualisierte Richtlinie trat am 1. Juni 2014 in Kraft und löste die bisherige Richtlinie ab.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Dokumenten, die wir auf der rechten Seite zum Download bereit gestellt haben.


Teilnahmebescheinigungen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an der Fortbildung eine Bescheinigung vom Veranstalter. In § 3 Absatz 7 o. g. Richtlinie ist festgelegt, welche Angaben die Teilnahmebestätigungen enthalten müssen, damit die Fortbildungspunkte auf das Fortbildungszertifikat angerechnet werden können.

Auf der rechten Seite haben wir eine Vorlage zum Download zur Verfügung gestellt, die Sie gerne verwenden dürfen (Format: Microsoft® Word 2007 oder neuer). Alternativ können Sie sich an der Muster-Teilnahmebescheinigung orientieren, die Sie ebenfalls auf der rechten Seite finden.