Informationen

Für ausgewählte Fragestellungen zu Arzneimittelrisiken und arzneimittelbezogenen Problemen steht der AMK ein Netzwerk von Referenzapotheken zur Seite. Zu diesem Netzwerk gehören derzeit 864 öffentliche Apotheken und 54 Krankenhausapotheken (Stand Juni 2017) aus allen Bundesländern. Die Auswahl und Benennung von Referenzapotheken obliegt den jeweiligen Landesapothekerkammern. Eine Referenzapotheke sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • hohes Engagement in den Bereichen Beratung, Aus-/Fort- und Weiterbildung
  • etabliertes Qualitätsmanagementsystem
  • Internet/E-Mail-Affinität der Apotheke bzw. der Apothekerin/des Apotheker

Allgemein sollten alle Lagen und Größen, das heißt kleine, mittlere und größere Apotheken (Personal, Umsatz) sowie Stadt-, Land-, Rand-, Grenzlagen im jeweiligen Kammerbereich vertreten sein. Apotheken, die diese Anforderungen erfüllen, werden von der AMK per Online-Fragebogen um Auskunft zu Themen der Pharmakovigilanz und Arzneimitteltherapiesicherheit gebeten. Die Ergebnisse der letzten Umfrage zum Thema "Liefer­- und Versorgungsengpässe von Arzneimitteln" wurden in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 26 vom 29. Juni 2017, Seite 28-35, veröffentlicht.

Die Referenzapotheken der AMK sind an einem Aufkleber und/oder einem Logo mit dem Schriftzug „Referenzapotheke der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)“, zu erkennen.