Digitalisierung unterstützt Arbeit der Apotheken

Im zweiten Teil der NAI-Serie „Apotheke digital“ geht es um die vielen digitalen Helfer für die Arbeit in der Offizin. Die „Neue Apotheken Illustrierte“ greift mehrere Beispiele heraus. So sind rund 14 Millionen Datensätze in den EDV-Systemen der Apotheken hinterlegt. So können die Apothekenmitarbeiter schnell ermitteln, welches Arzneimittel ein gesetzlich krankenversicherter Patient laut Rabattvertrag erhalten darf. Nicht jedes kann immer und überall vorrätig sein. Doch auch die Lagerbewirtschaftung in der Apotheke und die Übermittlung der Bestellungen an den Großhandel erfolgen heute digital.

Die Apotheke bietet auch Schutz vor Fälschungen. Über sechs Millionen Arzneimittelpackungen werden täglich gescannt, um mittels eines speziellen Codes auszuschließen, dass es sich um eine Fälschung handelt. Über die Arzneimittelsicherheit wacht zudem die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Ihre Meldungen können die Apotheken heute rund um die Uhr online abrufen oder über einen sogenannten RSS-Feed erhalten und schnell umsetzen.

Auf digitalem Weg findet man auch schnell die nächste Notdienstapotheke. Über 15 Millionen Mal pro Jahr wird der "Apothekenfinder 22 8 33" aufgerufen, um zu erfahren, wo sich – je nach Tageszeit – die nächstgelegene Apotheke beziehungsweise Notdienstapotheke befindet: am häufigsten über die Webseite www.aponet.de (über 13 Millionen Aufrufe), über mobiles Internet (über 1 Million Aufrufe) oder über die Smartphone-App (580 000 Aufrufe).

Der dritte Teil der Serie "Apotheke digital", wird am 1. April 2021 erscheinen und über die Gesundheitsberatung per Video und Telefon informieren. Alle Teile der Serie sind auch über aponet.de abrufbar. Die Artikel finden Sie hier auch unter "Links".