Apotheken könnten Auffrischungsimpfungen gegen COVID-19 anbieten

Zahlreiche Politiker unterschiedlicher Parteien und verschiedene Akteure im Gesundheitswesen haben in den letzten Tagen vorgeschlagen oder gefordert, dass auch in Apotheken gegen COVID-19 geimpft wird. Dazu erklärt nun Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Wenn der Gesetzgeber das will und Verstärkung an der Front der Impfenden gefordert ist, könnten wir Auffrischungsimpfungen in Apotheken ermöglichen. Es gibt derzeit bundesweit etwa 2.600 Apothekerinnen und Apotheker, die eine Impfschulung absolviert haben, damit sie an regionalen Pilotprojekten zur Grippeschutzimpfung in Apotheken teilnehmen können. Kolleginnen und Kollegen aus dieser Gruppe wären am schnellsten einsatzfähig. Bei allen anderen bräuchte es natürlich etwas Zeit zur Vorbereitung.“

Übertriebene Erwartungen will Overwiening aber nicht schüren: “Wir können im Moment nicht sagen, wie viele Impfungen Apotheken bis zum Frühjahr stemmen könnten. Die Apothekenteams sind auch mit anderen pandemiebedingten Aufgaben ziemlich eingespannt. Jede Apotheke müsste für sich entscheiden, ob sie Impfungen anbieten kann. In Summe bin ich aber sicher, dass wir einen nennenswerten Beitrag leisten könnten.“

Übersicht über die regionalen Pilotprojekte für Grippeschutzimpfungen in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland unter https://www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/Impfungen/Pilotprojekt_Grippeschutzimpfungen/2022-01-Modellvorhaben-Grippeschutzimpfungen-in-Apotheken-Uebersicht-Regionen.pdf

Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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