Medien berichten über DAV‑Wirtschaftsforum

Im Umfeld des DAV‑Wirtschaftsforums 2026 in Berlin bestimmten der weitere Rückgang der Apothekenzahlen sowie die angespannte wirtschaftliche Lage der Vor‑Ort‑Apotheken die mediale Berichterstattung. Wie die Nachrichtenagentur dpa zum Start des DAV-Wirtschaftsforums am 5.Mai berichtete, ist die Zahl der Apotheken zu Beginn des Jahres 2026 weiter gesunken. Ende März gab es bundesweit noch 16.541 Apotheken und damit 60 weniger als zum Jahreswechsel, heißt es unter Bezug auf Zahlen der ABDA. Seit Anfang Januar standen 19 Neueröffnungen 79 Schließungen gegenüber.

Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Dr. Hans-Peter Hubmann, wurde von dpa folgendermaßen zitiert: "Die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln ist zwar weiterhin gesichert, aber lange kann es so nicht mehr weitergehen." Jede geschlossene Apotheke bedeute weitere Wege für tausende Patienten. Der seit Jahren anhaltende Rückgang der Apothekenzahl sei nur selten auf individuelle Fehlentscheidungen oder einen intensiveren Wettbewerb zurückzuführen, sondern vielmehr in einer "chronischen Unterfinanzierung" der Apotheken begründet.

Die dpa-Meldung wurde unter anderem von der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", der "Süddeutschen Zeitung", der "Neuen Westfälischen" und der "Mediengruppe Offenbach-Post" oder im "Neues Deutschland" in Artikeln berücksichtigt. Auch die "Apotheken Umschau", "Haufe" und "Ihre-Vorsorge.de" berichteten darüber.

Mit der wirtschaftlichen Situation der Apotheken befasste sich zudem der "Tagesspiegel Background Gesundheit". Hier stand der Apothekenwirtschaftsbericht 2026 im Mittelpunkt. "Die wirtschaftliche Lage der öffentlichen Apotheken verschlechtert sich weiter. 2025 erzielte eine durchschnittliche Apotheke nur noch eine Umsatzrendite von 4,2 Prozent auf einen Nettoumsatz von vier Millionen Euro; 2024 waren es 4,4 Prozent, 2015 noch 6,5 Prozent", heißt es in dem Artikel.

In einem weiteren Bericht wurde ausführlich die Diskussionsrunde zu den "Politischen Aussichten für die Apotheke vor Ort" thematisiert sowie die Klarstellung von Vertreterinnen und Vertretern der SPD‑ und Unions‑Fraktion im Bundestag, das Fixhonorar der Apotheken sehr schnell per Verordnung erhöhen zu wollen.

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