Kammern verzeichnen starken Anstieg bei Fachsprachenprüfungen

Die Zahl der Fachsprachenprüfungen für Apothekerinnen und Apotheker mit ausländischem Berufsabschluss ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Bundesweit wurden 1.809 Prüfungen abgenommen – ein kräftiges Plus gegenüber 2024 (1.414) und 2023 (1.190). Verantwortlich für diesen Zuwachs ist vor allem der weiterhin hohe Anteil von Fachkräften aus Drittstaaten.

Besonders stark vertreten waren erneut Kandidatinnen und Kandidaten aus Syrien (623), Ägypten (259) und der Ukraine (242). Bei den Ländern, in denen die Berufserlaubnis aus der Europäischen Union erteilt wurde, führen Rumänien (23) und Italien (16) die Statistik an – jedoch mit deutlich geringeren Fallzahlen als die großen Drittstaatengruppen.

Insgesamt stammten 94 Prozent der Prüfungskandidatinnen und -kandidaten aus Ländern außerhalb der EU. Für sie ist die Fachsprachenprüfung ein zentraler Bestandteil des mehrstufigen Anerkennungsverfahrens, das häufig zusätzlich eine Kenntnisprüfung umfasst, bevor eine Berufsausübung in Deutschland möglich ist.

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