ABDA startet dauerhaften Nachwuchs-Hub
Die ABDA hat mit dem Nachwuchs-Hub eine dauerhafte Beteiligungsplattform für junge Apothekerinnen und Apotheker geschaffen. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der jungen Apothekerschaft kamen am Dienstag (21. April 2026) im Berliner Apothekerhaus zur ersten Sitzung zusammen. Die Teilnehmenden waren von den 34 Mitgliedsorganisationen der ABDA vorgeschlagen worden.
Begrüßt wurden sie von ABDA-Präsident Thomas Preis, ABDA-Vizepräsidentin Dr. Ina Lucas, ABDA-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle sowie dem Leiter des ABDA-Bereichs Kommunikation, Benjamin Rohrer.
"Wir wollen mit Ihnen in den Dialog treten. Es ist wichtig, dass die ABDA von Ihnen Impulse bekommt", betonte Preis. Dr. Ina Lucas ergänzte: "Es ist richtig und wichtig, die Perspektiven des Nachwuchses einzubinden. Nur so ist eine gute Interessenvertretung möglich."
In einem Impulsvortrag stellte Franziska Erdle die demokratischen Strukturen der ABDA vor. "Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand bestmöglich zu gestalten", sagte sie.
Anschließend brachten die Teilnehmenden ihre Ideen und Anregungen über ein digitales Umfragetool ein. Inhaltlich deckten sich die Rückmeldungen weitgehend mit den im Vorfeld geplanten Schwerpunkten. In Workshops wurden unter anderem pharmazeutische Dienstleistungen, Digitalisierung, Primärversorgung und Versandhandel diskutiert. Diese Themen sollen auch in der nächsten Sitzung im Herbst weiter vertieft werden. Unterstützt wurden die Workshops von Mitarbeitern aus den jeweiligen Fachabteilungen der ABDA.
Der Nachwuchs-Hub besteht seit 2024 und wurde durch Vorstandsbeschlüsse Ende vergangenen Jahres neu ausgerichtet. Ziel ist es, jungen Apothekerinnen und Apothekern aus allen Regionen Deutschlands einen besseren Zugang zu berufspolitischen Themen und zur Arbeit der ABDA zu ermöglichen.

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