Medien: ABDA zu internationaler Arzneimittelpolitik und Nahrungsergänzungsmitteln

Zwei bundesweit reichweitenstarke Meiden haben unterschiedliche Aspekte der Arzneimittelversorgung in Deutschland aufgegriffen. BILD (17. Februar 2026) berichtete über die neue US‑Onlineplattform "TrumpRx.gov", über die Amerikaner künftig günstiger an Medikamente gelangen sollen. In der Anfrage ging es um mögliche Auswirkungen auf den deutschen Markt. "Die Arzneimittelversorgung ist ein hochkomplexes System. Eine vielfältige, globalisierte Industrie trifft auf eine strenge, staatliche Regulierung. Wenn sich Zulassungsverfahren, Produktionsbedingungen, Preisbildungs- oder Erstattungsregelungen in anderen Ländern verändern, kann das wegen der globalen Verflechtungen auch Auswirkungen in Deutschland haben", zitiert die BILD einen ABDA-Sprecher.

Im Stern (18. Februar 2026) stand dagegen der wachsende Online‑Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln im Mittelpunkt. "Spezifische apothekenrechtliche Anforderungen an den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln existieren nicht", so eine ABDA-Sprecherin gegenüber dem Magazin. Jede Apotheke entscheide selbst, was sie einkaufe. Und trotzdem gebe es einen Unterschied, so die Autorin des Beitrags: "Nur liegt er nicht in der Pille, sondern im Gespräch. Apothekerinnen und Apotheker können auf Wechselwirkungen hinweisen, zur richtigen Dosierung raten und im Zweifelsfall abraten." Für Schwangere, Kinder oder Menschen, die regelmäßig Medikamente nehmen, könne das ein "Sicherheitsnetz" sein.

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