Haut im Fokus: BAK-Vizepräsidentin Scharpf über Pickel und Hauthygiene
Zum Thema Pickel und Hautgesundheit ordnet Franziska Scharpf, Apothekerin in Sonthofen und Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer (BAK) in einer dpa-Meldung ein, wie Pickel entstehen – und mit welcher Pflege sich gezielt vorbeugen lässt.
Pickel entstehen, wenn Talg und abgestorbene Hautzellen die Poren blockieren. Bakterien können sich dann leicht vermehren, die Haut entzündet sich. Hormone, Stress oder falsche Pflegeprodukte können diesen Prozess zusätzlich begünstigen. Ganz verhindern lässt sich das nicht – aber das Risiko deutlich senken.
BAK-Vizepräsidentin Scharpf empfiehlt auf das Aufdrücken von Pickeln zu verzichten. „Durch den Druck besteht das Risiko, dass Bakterien noch tiefer in die Haut eindringen.“ Auch könne diese eine Narbenbildung hervorrufen, so Scharpf.
Scharpf rät auch davon ab, Pickel mit Zahnpasta auszutrocknen. Inhaltsstoffe wie etwa Menthol reizen die Haut, andere können die Talgdrüsen verstopfen. In der Folge kann es zu Rötungen, Entzündungen oder auch Narben kommen. «Wichtig ist auch, Schwämme und Pinsel, die mit dem Pickel in Berührung gekommen sind, zu reinigen oder gegebenenfalls auszutauschen», so Scharpf. Denn darin können sich unerwünschte Bakterien ansiedeln und gelangen so schnell wieder zurück ins Gesicht.
Generell gilt: Wer sich ins Gesicht fasst, sollte dies nur mit vorher gründlich gewaschenen Händen tun.