Regionalzeitungen berichten über Apotheken-Protesttag
Mehrere Regionalzeitungen bereiten ihre Leserinnen und Leser auf den bundesweiten Apotheken‑Protesttag am 23. März vor. Die Berichterstattung zeigt ein einheitliches Bild: Die wirtschaftliche Lage vieler Apotheken ist kritisch – der Protesttag wird als deutliche Alarmstufe verstanden.
So bezeichnet die MARLER ZEITUNG (10. März) die Proteste als "Existenzkampf". Deutschlandweit wehere sich ein ganzer Berufsstand gegen den "drohenden Niedergang". An dem Tag würden voraussichtlich auch in Marl alle Apotheken ganztägig geschlossen sein.
Auch WA.DE (Westfälischer Anzeiger/10. März) meint: "Die Lage der Apotheken ist kritisch. Mehrere Betreiber aus Hamm finden deutliche Worte - und lassen ihre Filiale mitunter geschlossen, um zu streiken." Seit 2013 habe jede fünfte Apotheke in Deutschland schließen müssen. Grund dafür sei unter anderem das Apothekenhonorar.
Die KIELER NACHRICHTEN (9. März) haben sich bei der Apothekerkammer Schleswig-Holstein umgehört. "Am 23. März 2026 wollen aus Protest bundesweit Apotheken schließen. Im Norden formiert sich der Protest laut Kammer zurzeit auf lokaler Ebene", heißt es. Kammerpräsident Kai Christiansen hoffe auf Geschlossenheit.
Die KREISZEITUNG SYKE (9. März) titelt: "Apotheken in Achim treten wegen stagnierendem Honorar in den Streik". Damit würden die Apotheker versuchen, die Politik wachzurütteln.
"Patienten müssen im Akutfall auf den Notdienst ausweichen", so die Headline im NORDKURIER (7. März). Für Patienten bedeute der Protesttag vor allem, dass sie sich bei akuten Medikamentenbedarfen an eine Notdienst-Apotheke wenden müssen, informiert das Blatt.
Über den Protesttag informieren unter anderem auch die HELMSTEDTER NACHRICHTEN, RUHR NACHRICHTEN oder RTL Radio.