PZ-Editorial: Erdle setzt auf Zusammenhalt
Die neue Hauptgeschäftsführerin der ABDA, Franziska Erdle, hat sich mit einem Editorial den Leserinnen und Lesern der "Pharmazeutischen Zeitung" (22. Januar 2026) vorgestellt. Gleich zu Beginn wird sie politisch: "Jetzt kommt es darauf an!". Mit Blick auf den Kabinettsbeschluss zur Apothekenreform könne man konstatieren, dass die wirtschaftliche Stärkung der Apotheken von der Bundesregierung weiter komplett ausgeklammert werde.
"Trotzdem konnten wir in den vergangenen Wochen schon einige Verbesserungen erreichen: Das sieht man, wenn man die ersten Entwürfe der Apothekenreform mit dem Kabinettsbeschluss vergleicht", schreibt Erdle. "Die Politik will die Apotheken stärker in die Primärversorgung einbinden – das ist gut und deckt sich mit unseren Ideen zur 'Apotheke der Zukunft'. Klar ist aber: Starke Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif. Die Erhöhung des Fixums bleibt also unser politisches Ziel Nummer eins!"
Ihr Wunsch an die Apotheken: "In den kommenden Monaten, in denen wir mit klaren Worten und entschlossenem Handeln für die Stärkung der Apotheken laut werden, brauchen wir die geschlossene Unterstützung aller Mitgliedsorganisationen und aller Apothekenteams". Nur wenn man solidarisch zusammenstehe, könne man wirklich etwas bewegen. Erdle schließt mit dem Satz: "Ich freue mich darauf, diesen Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen!"