Im Angesicht globaler Herausforderungen: PZ-Editorial zum DAV-Wirtschaftsforum
In einem Editorial für die aktuelle Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung (2. April 2026) ordnet der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Dr. Hans‑Peter Hubmann, das bevorstehende DAV-Wirtschaftsforum am 5./6. Mai 2026 in Berlin in die weltpolitische Situation ein: "Die Auswirkungen dieser globalen Prozesse lassen sich auch in Deutschland spüren – an der Tankstelle, im Supermarkt, beim Wohnen. Und natürlich auch im Gesundheitswesen und somit auch in unseren Apotheken."
Ob Energiewende, Wirtschaftswachstum oder Gesundheitsreformen – viele Vorhaben benötigten jetzt politischen Gestaltungswillen. "Viele Projekte brauchen frischen Wind und neuen Mut, den die schwarz‑rote Bundesregierung jetzt unter Beweis stellen muss", so Hubmann. Zwar sei im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD eine Erhöhung des Apothekenhonorars von 8,35 auf 9,50 Euro pro rezeptpflichtigem Arzneimittel fest vereinbart, umgesetzt sei diese Zusage bislang jedoch nicht. Ob Bundesregierung und Gesetzgeber ihre Versprechen einlösen, werde sich im Laufe des Monats April zeigen.
Vor diesem Hintergrund treffen sich unter dem Motto "Zukunft braucht starke Apotheken" am 5./6. Mai 2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Apothekerschaft, Politik, Ökonomie, Wissenschaft und Medien zum DAV‑Wirtschaftsforum in Berlin. Zu den zentralen Programmpunkten zählen auch in diesem Jahr der Politische Lagebericht und der Apothekenwirtschaftsbericht. In seinem PZ-Editorial lädt Hubmann alle Apothekerinnen und Apotheker zur Teilnahme ein. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.dav-wirtschaftsforum.de.