Hubmann setzt auf starke Präsenz der Apothekenteams beim Protesttag

Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Dr. Hans-Peter Hubmann, hat an die Apothekenteams appelliert, am bundesweiten Protesttag ein starkes Signal an die Politik zu senden. In einem Video-Statement forderte Hubmann die Apothekenteams dazu auf, die Apotheken am 23. März 2026 geschlossen zu halten und sich an den bundesweiten Protesten zu beteiligen, um die seit Langem notwendige Honorarerhöhung durchzusetzen.

"Durch den politisch gewollten Honorar-Stillstand sind unsere Apotheken chronisch unterfinanziert", so Hubmann. In den vergangenen Jahrzehnten seien bereits mehr als 20 Prozent der Betriebe weggefallen – ein Trend, der sich weiter verschärft. Jetzt brauche es Geschlossenheit und Sichtbarkeit: "Wir müssen laut werden. In der finalen Phase der Apothekenreform müssen wir deutlich sichtbar machen, wie ernst unsere Lage ist."

Der Protest solle im ganzen Land spürbar werden. Hubmann betont: "Es braucht viele geschlossene Apotheken, damit den Menschen bewusst wird, was es bedeutet, wenn ihre Apotheke vor Ort nicht mehr da ist." Die Schließungen seien ein notwendiges Zeichen, damit die Politik die zugesagte Erhöhung des Fixhonorars nicht erneut verschiebt.

Kundgebungen sind in Berlin, Hannover, Düsseldorf und München geplant. Hubmann: „Schließen Sie Ihre Apotheke und machen Sie sich auf den Weg zu einer dieser vier Kundgebungen“. Man wolle ein an dem Tag ein "gemeinsames kraftvolles Zeichen" setzen.

Zum Abschluss unterstreicht Hubmann die Dringlichkeit: "Lassen Sie uns am 23. März gemeinsam zeigen, dass Apotheken unverzichtbar sind. Wenn wir zusammenstehen, sind wir nicht zu überhören." Das komplette Videostatement können Sie unten anklicken.

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