Hilfsorganisationen der Apothekerschaft – Weltweite Unterstützung für pharmazeutische Versorgung
Die Hilfsorganisationen Apotheker Helfen e.V. und Apotheker ohne Grenzen e.V. verbessern weltweit die pharmazeutische Versorgung. Sowohl in Krisengebieten als auch in Deutschland. Die "Pharmazeutische Zeitung" berichtet in zwei Artikeln über das Engagement der Hilfsorganisationen Apotheker Helfen und Apotheker ohne Grenzen.
Die Hilfsorganisation Apotheker Helfen engagiert sich seit Jahren für die Verbesserung der pharmazeutischen Versorgung von bedürftigen Menschen, insbesondere in Kriegs- und Krisenregionen. Aktuell konzentriert sich die Organisation unter anderem auf Projekte in Haiti, Uganda, Togo und Tadschikistan. "Unser Ziel ist es, dort zu helfen, wo medizinisch-pharmazeutische Versorgungslücken bestehen und Kindern lebenswichtige Hilfe zugänglich zu machen. Damit können wir Kindern das Leben erleichtern. In vielen Langzeitprojekten engagieren wir uns kontinuierlich und nachhaltig, immer auf Augenhöhe mit den lokalen Teams. Es geht aber auch um die vergessenen Krisengebiete", sagt Apothekerin Franziska Scharpf, seit Ende Juli neue Vorsitzende von Apotheker Helfen, im Gespräch mit der PZ.
Im 25. Jubiläumsjahr setzt sich Apotheker ohne Grenzen ebenfalls für die Arzneimittelversorgung vulnerabler Gruppen in Kriegs- und Krisengebieten sowie in Deutschland ein. Neue und langjährige Projekte werden in Haiti, Syrien, Tansania und Nepal betreut. In Deutschland wurde das Engagement in der Obdachlosenhilfe auf die Städte Münster, Düsseldorf und Bielefeld ausgeweitet. In Mainz, Berlin, München und Frankfurt am Main ist Apotheker ohne Grenzen e.V. bereits seit längerer Zeit in der Obdachlosenhilfe engagiert.
Bereits Mitte Dezember hatten die Apotheker-Hilfsorganisationen zu Spenden für bedürftige Menschen in aller Welt aufgerufen – darauf hatte auch die ABDA in einer Pressemitteilung hingewiesen. Die zahlreichen Projekte der pharmazeutischen Hilfswerke zielen darauf ab, eine grundlegende Gesundheitsversorgung für Frauen, Männer und Kinder in schwierigen Lebenssituationen zu ermöglichen. Das kann beispielsweise in Uganda oder Deutschland sein, es kann akute Nothilfe oder langfristige Zusammenarbeit betreffen. Je nach Hilfswerk und Situation fließt das Geld in bestimmte Regionen und Projekte.
So sammelt das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. Spenden für den Wünschewagen in Mannheim, Ludwigsburg und Südbaden, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase an Orte bringt, die für sie von besonderer Bedeutung sind. Ein weiteres Beispiel ist die Kampagne „Gemeinsam Notapotheke sein“ unterstützen die Apothekerkammer Nordrhein und das Gesundheitshilfswerk action medeor in diesem Jahr ein Krankenhaus im Sudan.
Mit diesen Maßnahmen setzen Apotheker Helfen und Apotheker ohne Grenzen sowie weitere Hilfsorganisationen auf eine schnelle, flexible Hilfe und langfristige Unterstützung für Menschen in Kriegs- und Krisenregionen und in Deutschland. Mehr Informationen über die Hilfsorganisationen finden Sie hier.