2. securPharm Informationstage zur Fälschungsschutzrichtlinie

Auf das weltweit wachsende Risiko von Arzneimittelfälschungen hat der europäische Gesetzgeber 2011 mit einer Richtlinie zur Abwehr von Arzneimittelfälschungen reagiert.  Durch diese sog. Fälschungsschutzrichtlinie werden der pharmazeutischen Lieferkette Maßnahmen zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschungen vorgegeben, die sich vor allem auf Sicherheitsmerkmale von Packungen beziehen. Die Einzelheiten hinsichtlich der Eigenschaften, der technischen Spezifikationen sowie der Modalitäten zur Verifizierung wird die Europäische Kommission in einem delegierten Rechtsakt festlegen. Die Verabschiedung ist für Mitte Juli 2015 avisiert. Die darin gestellten Anforderungen sind drei Jahre nach der Veröffentlichung verbindlich.   

Am 22./23. Juli 2015 bot sich während einer zweitägigen Informationsveranstaltung in Frankfurt am Main die Gelegenheit, sich als einer der Ersten über den konsolidierten Inhalt des delegierten Rechtsaktes sowie den aktuellen Stand des securPharm-Projekts zu informieren. Aus erster Hand berichteten Vertreter der EU-Kommission, des Bundesministeriums für Gesundheit sowie ausgewählte Fachexperten, über die einzelnen Vorgaben des delegierten Rechtsaktes und welche Anforderungen sich daraus für die beteiligten Akteure ergeben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von securPharm.