05. Dezember 2017

49/17 Informationen der Institutionen und Behörden: BfArM: Aufruf zu verstärkter Meldung von Nebenwirkungen

AMK / Das BfArM informiert derzeit mittels Pressemitteilung über eine EU-weite Kampagne aller europäischen Arzneimittelbehörden, um die Meldung von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen durch Patientinnen und Patienten zu verstärken. Auf der Internetseite des BfArM findet sich ein speziell für Verbraucher konzipiertes Online-Meldeformular sowie ein Meldebogen, mit dem Verdachtsfälle auch per Brief oder Fax gemeldet werden können. Das BfArM verweist hierbei auch auf seinen Twitter-Kanal. Patientinnen und Patienten werden per Animation und über Tweets dazu aufgefordert, die Packungsbeilage zu lesen und die Anweisungen zur Dosierung und Einnahmedauer von Arzneimitteln zu beachten.

Die AMK nimmt dies zum Anlass, auch Apothekerinnen und Apotheker zum verstärkten Melden von Verdachtsfällen zu Arzneimittelrisiken zu motivieren. Spontanberichte aus Apotheken liefern wertvolle und belastbare Daten aus der Praxis, die helfen Arzneimittelrisiken möglichst schnell zu identifizieren. Weitere Informationen können Sie dem AMK-Flyer: „Für mehr Arzneimittelsicherheit“ entnehmen. Dieser findet sich auf der Website der AMK (www.arzneimittelkommission.de) unter „Downloads“.

Die AMK verweist diesbezüglich auch auf die AMK-Nachricht „Unerwünschte Arzneimittelwirkungen – melden leicht gemacht“. Diese erläutert auch das Melden von Verdachtsfällen. /

Quellen
BfArM; Arzneimittelbehörden rufen europaweit zur verstärkten Meldung von Nebenwirkungen auf. www.bfarm.de → Service → Presse (20. November 2017)

 

 

Zur Kenntnis genommen:

Datum:                     

 

 

[Pharm. Ztg. 2017 (162) 49:134]