
Apotheker mit der Zusatzbezeichnung „Ernährungsberatung“ bieten spezielle Dienstleistungen zur Ernährungsberatung an, die sich an noch Gesunde, aber auch an Patienten mit ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen richten. Die Dienstleistungen reichen von reiner Informationsvermittlung über Ernährungsanalysen und individuelle Ernährungsberatungen bis zu Gruppenbetreuungen.

Apotheker können zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung durch eine Vielzahl von Maßnahmen beitragen. Die Weiterbildung vermittelt unter anderem, wie Menschen zur Veränderung gesundheitsschädigender Verhaltensweisen motiviert und bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensweisen und Ressourcen unterstützt werden können.

Durch die Weiterbildung in diesem Bereich erweitern und vertiefen Apothekerinnen und Apotheker ihr Wissen und ihre Beratungskompetenzen über Arzneimittel der Phytotherapie, Homöopathie und anderer alternativer Therapierichtungen wie beispielsweise der Anthroposophie, TCM, Biochemie nach Schüßler.

Apotheker sind nach der Weiterbildung spezialisiert, Tumorpatienten sachgerecht mit Arzneimitteln zu versorgen. Sie haben Spezialwissen über Pharmakologie, Herstellung u. Handhabung von Tumortherapeutika und können den onkologisch tätigen Arzt u. das Pflegepersonal klinisch-pharmazeutisch beraten, Krebspatienten pharmazeutisch betreuen u. Informationen zur Onkologie qualifiziert aufbereiten.

Weitergebildete Apotheker in Geriatrischer Pharmazie begleiten und optimieren den Medikationsprozess, erfassen, analysieren, lösen und verhindern arzneimittelbezogene Probleme und verbessern damit die Arzneimittelversorgung geriatrischer Patienten hinsichtlich der Wirksamkeit, Sicherheit und Rationalität.
Patienten, die an einer rheumatoiden Arthritis (RA) leiden, sollten rezeptfreie Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen. „Der Stellenwert von Schmerzmitteln ist bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis eher gering. Sie beeinflussen den Krankheitsverlauf nicht und sind daher in der Regel kein Ersatz für eine den Krankheitsverlauf beeinflussende ...