Überblick

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist die Spitzenorganisation der Apothekerinnen und Apotheker. Sie besteht aus 34 Mitgliedsorganisationen, den 17 Apothekerkammern und den 17 Apothekerverbänden der Länder. Diese wiederum haben sich unter dem Dach der ABDA in der Bundesapothekerkammer (BAK) und im Deutschen Apothekerverband e.V. (DAV) zusammengeschlossen.

Zu den wichtigsten Aufgaben der ABDA gehört die Wahrung der gemeinsamen Interessen des apothekerlichen Heilberufes. Dazu bedarf es eines regen Informationsaustausches innerhalb und außerhalb der ABDA. Er findet sowohl bundesweit als auch im internationalen Rahmen statt.

Die ABDA fördert den intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsorganisationen. Sie informiert und berät sie über relevante Vorgänge im Gesundheits-, Apotheken- und Arzneimittelwesen. In Fragen der Arzneimittelversorgung mit bundesweiter Bedeutung verhandelt die ABDA mit der Politik und den zuständigen Institutionen (Behörden, Körperschaften, usw.). Zudem steht die ABDA in Kontakt zur wissenschaftlichen Pharmazie des In- und Auslands.

Im Sinne einer flächendeckenden und hochwertigen Versorgung der Patienten setzt sich die ABDA für bundesweit einheitliche Grundsätze der Tätigkeiten von Apothekerinnen und Apotheker in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, Hochschulen, Industrie und Behörden ein. Dies gilt gleichermaßen für das Apothekenwesen, für den Arzneimittelverkehr sowie für die Beziehungen der Apotheken zu den Trägern der Sozialversicherung. Die Zusammengehörigkeit aller deutschen Apothekerinnen und Apotheker zu wahren und zu pflegen, ist somit ein weiterer wesentlicher Aufgabenschwerpunkt der ABDA.

Die Beratungskompetenz der Apotheker und der Wert des Heilberufes für die Patienten stehen auch im Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit der ABDA. Die Botschaft lautet hier: Als Berater in allen Arzneimittelfragen und als Dienstleister in Sachen Gesundheit sind Apothekerinnen und Apotheker unentbehrlich. Deswegen setzt sich die ABDA für mehr Mitsprache aber auch mehr Verantwortung für die Apothekerinnen und Apotheker ein. Für die ABDA steht fest: der Weg zur Senkung der Krankheitskosten führt über die Verbesserung der Arzneimitteltherapie und über eine intensivere pharmazeutische Betreuung der Patienten.

Die Gründung der ABDA erfolgte auf der Hauptversammlung des Deutschen Apothekertages am 12. Juli 1950 in Berlin. Die Abkürzung ABDA stand bis 1982 für Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker und wurde nach der Umbenennung in Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aus Bekanntheits- und Praktikabilitätsgründen beibehalten.